Montag, 25. Juli 2011

Zeitphilosophie

Die bislang schönste Anregung zum Thema Zeit, die mich zum Nachdenken gebracht hat, habe ich nicht in einem Zeitmanagementbuch gefunden, sondern in einem Buch von David Lindner. Es heißt: "Kreativ und davon leben - Die fünf Stufen zum Erfolg"

Die Zeitmanagementbücher, die ich kenne drehen sich um die Arbeitszeit.
Doch was ist eigentlich mit unserer Lebenszeit?
Was stellen wir mit unseren hundert Jahren Lebenszeit an?
(Ich gehe übrigens davon aus, dass ich hundert Jahre alt werde - doch das ist ein anderes Thema, auf das ich später nochmal zurück komme)


Viele Erfindungen wurden bereits gemacht, um Zeit zu sparen.
Und was machen wir mit unserer neu gewonnenen Zeit?
Wie viele Stunden verbringen wir regelmäßig mit Fernsehen, Computerspielen, Rauchen, Trinken, über andere Menschen aufregen, hetzen um ja pünktlich zu sein?
Auf Familienfesten langweilige Stunden verbringen mit Menschen, die man nicht mag oder die einem nicht gut tun.
Wie viel Zeit verwenden wir für Dinge die Leistung und Perfektion von uns abverlangen?
(Nebenbei: Was bedeutet "Leistung" überhaupt im Zusammenhang mit unseren 100 Lebensjahren?)


Wie viel Zeit nutzen wir hingegen um wirklich gute Freunde zu treffen,
neuen Menschen zu begegnen,
auf der Wiese liegend die Sonne zu genießen
oder vom Fenster aus den Regen zu beobachten,
mal im Freien zu zelten,
sich mit dem Partner zu unterhalten
oder jemandem etwas zu schenken?
Wie viel Zeit schenken wir uns selbst?


Ein interessanter Tipp von David Lindner:
"Rechnen Sie mal nach! [...]
Es ist spannend festzustellen, wie wenig Zeit man der Liebe widmet und wie viel Zeit man aufwendet, um Geschirr zu spülen."

Sonntag, 24. Juli 2011

Endlich ist mein DaWanda-Shop befüllt!

Etwa einen Monat ist es nun her, dass ich das letzte Mal einen Post veröffentlicht habe.

Manchmal habe ich das Gefühl, unter chronischem Zeitmangel zu leiden. Und das Wissen aus diversen Zeitmanagement Büchern scheint einfach an mir abzuperlen.
Doch ich bin nicht ganz untätig gewesen. Nun bin ich in mich gegangen und habe endlich die ersten drei Exponate in meinen DaWanda Shop eingestellt.

Viele, viele Bilder von meinen großen und kleinen Drahtkunstwerken, sowie Kerzenhaltern und verschiedenen Lampenschirmen habe ich auf meinem Rechner liegen. Sie alle warten darauf, bearbeitet und ins Netz gestellt zu werden.
Meine Wohnung ist über und über voll mit den ganzen Dingen, die ich in den letzten Jahren gebastelt und erbaut habe.

Meinen Computer musste ich erneuern, da der alte in Rente gegangen ist. (zum Glück hatte ich vorher eine Sicherheitskopie von meinen vielen Fotos gemacht, auf Anraten meines Freundes...)

Außerdem steht der Bau eines neuen Regals an. Um die Wände bis unter die Decke ausnutzen zu können. Vor einem Jahr habe ich mir ein Schwerlastregal in meinen Arbeitsraum gestellt. Das ist bereits brechend voll. Mit Material, Geräten und mit Sachen die da gar nicht rein gehören.

Zu viele Vorhaben und zu viele Dinge um mich herum...

Ich wünschte, ich wär' ein Zen-Kloster.
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